Nach­ge­wiesen Zukunfts­fähig

VERANT­WOR­TUNG VON VORN­HEREIN MITGE­DACHT. Bei der Planung des Beust standen Nach­hal­tig­keits­aspekte selbst­ver­ständ­lich von Anfang an auf der Agenda – von der Ener­gie­ef­fi­zienz über die komplette Gebäu­de­per­for­mance bis zum Mobi­li­täts­kon­zept. natür­lich werden offi­zi­elle Zerti­fi­zie­rungen ange­strebt.

Das Mikro­klima

Grün geht vor: Neben dem grünen Innenhof-Campus und der Begrü­nung der Fassaden sind auch die Dächer des Beust groß­flä­chig bepflanzt. Zusätz­lich zur ästhe­ti­schen Wirkung bietet das auch hand­feste Vorteile für das städ­ti­sche Mikro­klima. Die Vege­ta­tion sorgt für einen Hitze­schutz, verbes­sert die Luft­qua­lität und spei­chert Wasser, das sie gleich­mäßig wieder abgibt – so entsteht ein ausge­gli­chenes und schlichtweg ange­neh­meres Klima.

Die DGNB-Zerti­fi­zie­rung

Die Deutsche Gesell­schaft für nach­hal­tiges Bauen (DGNB) bewertet Neubau­pro­jekte nicht anhand von einzelnen Maßnahmen, sondern aufgrund ihrer Gesamt­per­for­mance. Dazu werden 37 Krite­rien vergeben, die neben der ökolo­gi­schen, ökono­mi­schen, sozio­kul­tu­rellen und tech­ni­schen Qualität des Gebäudes auch die Prozess­qua­lität und die Stand­ort­qua­lität beur­teilen. Beim erfolg­rei­chen Bestehen wird ein Zerti­fikat erteilt, dass auch an natio­nale wie inter­na­tio­nale Normen ange­passt ist. Das Beust wird ein DGNB-Zerti­fikat in Gold errei­chen.

Der KfW-Standard

Um die ener­ge­ti­sche Effi­zienz eines Gebäudes zu bewerten, bieten sich die Stan­dards der Kredit­an­stalt für Wieder­aufbau (KfW) an. Hierfür wird der Primär­ener­gie­be­darf des Hauses einer­seits und die Dämmung ande­rer­seits betrachtet. Gebäude, die ledig­lich 40% des maximal nach der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV zuläs­sigen Ener­gie­be­darfs aufweisen, fallen in die Kate­gorie KfW40. Zu dieser Kate­gorie der beson­ders spar­samen Gebäude wird auch das Beust gehören.

Das Mobi­li­täts­kon­zept

Zur verant­wor­tungs­be­wussten Planung gehört außerdem auch der Aspekt der Mobi­lität. Darum hält das Beust nicht nur eine Tief­ga­rage mit Pkw-Stell­plätzen für seine Nutzer bereit. Auch wird gemeinsam mit lokalen Verkehrs­pla­nern, der Stadt und der Wirt­schafts­för­de­rung Essen unter Berück­sich­ti­gung der lokalen Gege­ben­heiten ein Mobi­li­täts­kon­zept entwi­ckelt. Es beinhaltet auch zukunfts­träch­tige Aspekte wie Fahr­rad­freund­lich­keit, Lade­sta­tionen für E‑Mobilität und Förde­rung des ÖPNVs durch eine Zusam­men­ar­beit mit den städ­ti­schen Verkehrs­be­trieben.